Oura Ring 5 ist jetzt in Deutschland, Frankreich und der Schweiz im Handel - und zwar mit dem richtigen Erlebnis.
Nicht als Online-Launch-Experiment, sondern stationär bei den führenden CE-Händlern in unseren Märkten: MediaMarkt/Saturn in Deutschland, Fnac in Frankreich, Digitec in der Schweiz. nonplusultra managed den Oura-Retail in DACH und Frankreich - das sind die Märkte, in denen wir die Listings, die Displays und die Execution verantworten.
Die Herausforderung, die jeden Wearables-Launch im Retail kompliziert
Wer einen Ring kaufen will, muss wissen, welche Größe er trägt. Und er muss eine Farbe wählen - Silber, Gold, Schwarz, Roségold. Beides lässt sich online schlecht entscheiden. Genau das hat Oura bisher im Retail gebremst: Kunden, die unsicher sind, bestellen lieber kein falsches Produkt als das richtige.
Die Standardlösung der Branche war das Home-Testing-Kit: Kunden bestellen einen Satz Muster-Ringe nach Hause, messen ihre Größe, schicken die Muster zurück und kaufen dann online. Das ist umständlich, hat eine lange Conversion-Strecke und funktioniert im Retail-Umfeld überhaupt nicht.
Was wir anders gemacht haben: POS-Displays, die das Kauferlebnis lösen
Der Kern des Oura-Launches war ein neues In-Store-Konzept. Wir haben an den Verkaufspunkten spezielle Displays aufgebaut, die Kunden Folgendes ermöglichen:
Den Ring direkt am Finger anprobieren. Alle verfügbaren Größen sind greifbar - Kunden können in Sekunden herausfinden, welche Größe sitzt.
Alle Farben vergleichen. Gold, Silber, Schwarz, Roségold - die gesamte Palette liegt vor Ort zur Ansicht und zum Anfassen bereit.
Die richtige Größe und Farbe sofort mitnehmen. Wer weiß, was er will, geht nicht mit einem Bestellformular nach Hause. Er geht mit dem Produkt nach Hause.
Das klingt selbstverständlich - ist es aber nicht. Die meisten Wearables, die im Retail landen, haben kein durchdachtes Try-before-you-buy-Erlebnis am POS. Oura hat das ernst genommen, und wir haben es operativ umgesetzt: Platzierung, Bestückung, Training des Verkaufspersonals, Sicherstellung der Verfügbarkeit aller SKUs an allen Standorten.
Warum das für Oura in DACH und Frankreich entscheidend ist
Oura ist ein Produkt, das man tragen muss, um es zu verstehen. Der Ring misst Schlafqualität, Herzfrequenzvariabilität, Körpertemperatur und Erholungszustand - präziser als die meisten Armbandgeräte. Aber das kommuniziert sich im Online-Bild schlecht. Im Laden, wenn man den Ring einmal am Finger hat und ein geschulter Mitarbeiter erklärt, was er misst und warum das anders ist als eine Smartwatch - dann versteht man das Produkt.
Deutschland, die Schweiz und Frankreich sind für Oura strategisch wichtige Märkte: hohe Kaufbereitschaft für Premium-Wearables, ausgeprägtes Bewusstsein für Gesundheit und Schlaf, und ein CE-Retail, der Premiumprodukte richtig inszenieren kann. Die Kombination aus stationärer Präsenz und einem Erlebnis, das das Kaufrisiko eliminiert, ist der richtige Ansatz für diese Märkte.
Was der Launch konkret bedeutet
Oura Ring 5 ist jetzt bei MediaMarkt/Saturn in Deutschland, Fnac in Frankreich und Digitec in der Schweiz gelistet. Die POS-Displays sind ausgerollt. Das Verkaufspersonal ist geschult - nicht nur auf Produktmerkmale, sondern auf das Größen- und Farbberatungsgespräch, das der entscheidende Moment in der Customer Journey ist.
Für nonplusultra ist Oura eines der spannendsten Produkte, die wir in den stationären Retail gebracht haben - weil es ein echtes Consumer-Problem löst, weil die In-Store-Execution das Kauferlebnis wirklich verändert, und weil die Märkte, in denen wir aktiv sind, für dieses Produkt bereit sind.
Benjamin Gehring ist CEO und Mitgründer der nonplusultra Sales GmbH, München. nonplusultra managed den Retail-Vertrieb für Technologiemarken wie Oura, Starlink/SpaceX, Meta, Ring, Shokz und SumUp in ganz EMEA.

