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Industry Trends6 Min. Lektüre

Retail-Wachstum 2025: Fünf Trends, die Marken für Unterhaltungselektronik im Blick behalten müssen

Fünf strukturelle Verschiebungen – die Verzahnung der Kanäle, der stationäre Handel als Markenwert, Handelsdaten als Selbstverständlichkeit, Nachhaltigkeit als Listungskriterium und Retail-as-a-Service – trennen inzwischen die Marken für Unterhaltungselektronik, die sich in EMEA Regalfläche sichern, von jenen, die sie verlieren. Marken, die auch nur einen dieser Punkte für optional halten, hinken den Einkäufern bei MediaMarktSaturn, Currys und Fnac bereits hinterher, die längst weiter sind. Dieser Beitrag ist das Briefing für Marken, die jetzt handeln wollen.

BG
Benjamin Gehring
Co-Founder & CEO, nonplusultra
11. März 2025
Aktualisiert Mai 2026

Einkäufer bei MediaMarktSaturn, Currys und Fnac filtern Sortimentserweiterungen heute nach Kriterien, die es vor zwei Jahren noch nicht gab. Wer an Boden verliert, arbeitet mit fragmentierten Strategien. Wer Boden gewinnt, hat die nötige Infrastruktur aufgebaut.

Die Debatte online gegen offline ist entschieden. Konsumenten nehmen den Unterschied nicht wahr, und erfolgreiche Marken tun es ebenso wenig. Was der Markt heute belohnt, ist strukturell: eine kanalübergreifende Umsetzung, der stationäre Handel als Markeninvestition verstanden, Daten in jedem Einkaufsgespräch auf dem Tisch, Nachhaltigkeitsnachweise, die die Listungskriterien erfüllen, und ein ausgelagertes Betriebsmodell, das skaliert, ohne dass die Fixkosten im gleichen Maß mitwachsen.

Fünf Trends prägen das Wettbewerbsumfeld 2025. Im Folgenden lesen Sie, was jeder einzelne verlangt und was es kostet, ihn zu ignorieren.

1. Omnichannel ist nicht länger optional – es ist überlebenswichtig

Die alte Debatte „stationär gegen online“ ist endgültig vorbei. Käufer interessieren sich heute nicht für Kanäle, sondern für Bequemlichkeit. Sie entdecken ein Produkt vielleicht auf Instagram, recherchieren es bei Google, prüfen Bewertungen auf Amazon, gehen ins Geschäft, um es in der Hand zu halten, und kaufen es dann online. Sie erwarten, dass ihr Warenkorb von der App ins Geschäft übergeht, ohne ihn erneut zu befüllen. Sie erwarten, dass der Preis im Laden dem Preis in der App entspricht. Und sie erwarten, dass Lieferoptionen schon am Regal sichtbar sind.

Dennoch arbeiten viele Marken weiterhin mit fragmentierten Handelsstrategien. Die Gewinner 2025 sind die Marken, die ein wirklich einheitliches Einkaufserlebnis schaffen, in dem D2C, Marktplatz und stationärer Handel zusammenwirken, statt gegeneinander zu arbeiten.

2. Der stationäre Handel wird zum Markenwert, nicht nur zum Vertriebskanal

Die vorausschauendsten CE-Marken behandeln ihre Handelspräsenz als Marketinginvestition, nicht bloß als Distributionskanal. In-Store-Erlebnisse, Demostationen und Markenerlebniszonen erzeugen Bekanntheit, Vertrauen und Online-Conversion – nicht nur Direktverkäufe.

Marken, die in eine hochwertige physische Präsenz bei MediaMarktSaturn, Currys und Fnac investieren, sehen die nachgelagerten Effekte in ihren E-Commerce-Zahlen. Das Geschäft ist der glaubwürdigste Medienkanal einer Marke.

3. Daten sind die neue Währung in Handelsbeziehungen

Händler erwarten von Marken zunehmend, dass diese mit Daten auftreten: Sell-Through-Analysen, Kategorie-Intelligenz und Konsumenteneinblicke. Marken, die mit klaren Leistungsdaten und einem vorausschauenden Plan ins Einkaufsgespräch gehen, sichern sich Regalfläche und Co-op-Marketingbudgets.

In Handelsdaten-Infrastruktur zu investieren, ist kein „Nice-to-have“ mehr: Es ist der Eintrittspreis für ernsthafte EMEA-Handelspartnerschaften.

4. Nachhaltigkeit verändert die Produktlistungen

In ganz Europa wandeln sich Nachhaltigkeitsnachweise vom Differenzierungsmerkmal zur Voraussetzung. Das BetterWay-Programm von MediaMarktSaturn, die Green-Product-Sortimente von Currys und nationale Vorgaben zu Energieeffizienz und Reparierbarkeit schaffen neue Listungskriterien.

CE-Marken, die in Nachhaltigkeitszertifizierungen investiert haben (EPEAT, Blauer Engel, Reparierbarkeits-Scores), werden in EMEA-Handelsverhandlungen über Jahre hinweg einen strukturellen Vorteil haben.

5. Das RaaS-Modell gewinnt an Fahrt

Retail-as-a-Service – die vollständige Auslagerung des europäischen Retail-Betriebs an einen spezialisierten Partner wie nonplusultra – gewinnt an Bedeutung, da Marken erkennen, welchen Vorsprung das Modell bei Geschwindigkeit, Kosteneffizienz und Expertise gegenüber dem Aufbau interner Teams bietet.

Mit diesem Modell haben wir Starlink in vier Monaten bei den großen europäischen CE-Händlern eingeführt. Dieselbe Infrastruktur intern aufzubauen, dauert in der Regel 12 bis 18 Monate. Für Marken, die in EMEA skalieren wollen, ohne die Komplexität und Fixkosten lokaler Büros, Distributorenverhandlungen und Außendienstteams in über zehn Ländern, ist genau dieser Abstand das Argument für RaaS.

MediaMarktSaturn filtert Sortimentserweiterungen bereits nach BetterWay-Qualifikation. Currys verfährt mit seinen Green-Product-Stufen ebenso. Marken, die ohne Nachhaltigkeitsnachweise auftreten, fallen aus der Auswahl, bevor das kaufmännische Gespräch überhaupt beginnt.

nonplusultra unterstützt Marken für Unterhaltungselektronik bei jedem einzelnen dieser Trends: von der Omnichannel-Strategie über die Handelsdaten-Infrastruktur und die Nachhaltigkeitspositionierung bis zur vollständigen RaaS-Umsetzung. Sprechen Sie mit uns über Ihren EMEA-Aufbau.

BG
Benjamin Gehring
Co-Founder & CEO, nonplusultra

nonplusultra is the leading EMEA Retail Growth Partner for consumer tech brands — operating across EMEA with 100+ specialists.

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